Leicht zu findende Sternbilder für Hobby-Astronomen

In klaren wolkenlosen Nächten funkeln Milliarden Sterne am Himmel und es macht nicht nur den Verliebten Spaß, in ihnen Sternbilder zu erkennen. Auch für Hobby-Astronomen sind solche Nächte einzigartig.

Was sind Sternbilder?

Sternbilder sind schon in der Antike bekannt gewesen. Fantasiebegabte Menschen glaubten in bestimmten Sternkonstellationen Tiere, Gegenstände und Götterbilder zu erkennen. Sah man diese dann am Himmel, erleichterten sie zum Beispiel den Seefahrern, und Karawanenführern die Orientierung. Was unsere Vorfahren in den verschiedenen Sterngruppen zu erkennen glaubten, war von Volk zu Volk durchaus unterschiedlich. Heute sind die bekannten Sternbilder wissenschaftlich erfasst und Teil der Kartierung des Himmels. Es gibt 88 offizielle Sternbilder, vor fast hundert Jahren von der Internationalen Astronomischen Union erfasst.

Die bekanntesten Sternbilder des Nordhimmels

Das wohl bekannteste Sternbild des Nordhimmels ist der Große Bär. Seine 7 hellsten Sterne (darunter der Polarstern) bilden ein Teilsternbild, den Großen Wagen, der bei klarem Himmel mit bloßem Auge ganzjährig zu beobachten ist. Man findet das Sternbild leicht, weil die hinteren Sterne des Wagens (Merak und Dubhe) außergewöhnlich hell leuchten. Sehr leicht zu finden ist auch das Sternbild Kassiopeia, auch Himmels-W genannt. Seine 5 Hauptsterne bilden ein großes W und die Spitze des W zeigt auf den Polarstern. Eines der schönsten und besonders im Winter leicht zu findenden Sternbilder ist der Orion (Himmelsjäger), nahe am Himmelsäquator. Seine hellsten Sterne Beteigeuze und Bellatrix bilden die Schultern, Rigel und Saiph die Füße und 3 weitere sehr auffällige Sterne Alnitak, Alnilam,, Mintaka in einer geraden Reihe den Gürtel. Besonders interessant ist der auch mit bloßem Auge erkennbare Orionnebel.